Römer – Lernen an Stationen

Lernen an Stationen: Rom und das römische Weltreich (Unterrichtsbeispiel 6. Klasse)
Die Klasse 6e hat sich im Unterrichtsfach Weltkunde mit dem Thema ROM UND DAS RÖMISCHE WELTREICH beschäftigt.

Beim Lernen an Stationen wird in Pflicht- und Wahlaufgaben unterteilt. Diese Einteilung in Wahl- und Pflichtaufgaben hat mehrere Vorteile:

1. Durch die Bearbeitung von Pflichtaufgaben (diese müssen bearbeitet werden) ist sichergestellt, dass alle Schüler/innen über denselben Wissensstand verfügen. Normalerweise lesen die Kinder hierbei Infotexte und bearbeiten anschließend Aufgabenstellungen. Lösungsbögen dienen der Selbstkontrolle einheitlicher Arbeitsergebnisse. Dadurch können Pflichtaufgaben in schriftlichen Leistungsnachweisen in Form von Klassenarbeiten überprüft werden.

2. Wahlaufgaben (diese können bearbeitet werden) entsprechen den individuellen Lerntypen der Schüler und bieten eine erste Form der Differenzierung. Künstlerisch-kreative oder mathematische Lerntypen werden ebenso angesprochen wie Schüler/innen, die ihr Wissen durch vertiefende Aufgaben schlichtweg erweitern möchten. Typische Aufgabenstellungen sind beispielsweise Römersandalen aus echtem Leder herzustellen, einen römischen Wachturm zu basteln, eine Geschichte zu beenden oder den Aufbau einer römischen Villa anhand eines Bausatzes kennenzulernen.

3. Die Schüler/innen überprüfen ihren Lernfortschritt anhand eines Selbstbeobachtungbogens. Er unterstützt das eigenverantwortliche Lernen und hilft die zur Verfügung stehende Arbeitszeit einzuteilen. Dabei wird die unterschiedliche Arbeitsgeschwindigkeit aller Schüler/innen berücksichtigt. Der „Zeitdruck“ entfällt; jeder arbeitet in seinem Tempo. Dies entspricht einer zweiten Möglichkeit der Differenzierung.

4. Der Lehrer hat ausreichend Zeit, sich individuell um leistungsschwächere Schüler/innen zu kümmern und sie hierbei optimal zu fördern.

5. Letztendlich erfahren die Schüler/innen bei ihrer Arbeit an Stationen viel Freude und Spaß.
An jeder Station warten unterschiedliche Arbeitsaufträge, die mit einer Frage formuliert sind. Nach Abschluss der jeweiligen Station sind die Schüler/innen zu Wissensexperten geworden und können die jeweilige Frage beantworten. Sie überprüfen ihre Ergebnisse an den Lösungsbögen und können zur nächsten freien Station weitergehen.

Durch den Einsatz von realen Gegenständen (z.B. römische Öllampe), Bausätzen (z.B. Villa, Colosseum und Wachturm), Wimmelbildern, Comics und Plakaten werden die Schüler/innen auf verschiedenen Ebenen angesprochen und die Kinder können das Unterrichtsthema ganzheitlich erfassen. Hier einige Beispiele:

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Pflichtstation 8: Warum ging die Stadt Pompeji unter?
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Pflichtstation 11: Wie lebte ein reicher Römer in seiner Villa?
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Wahlaufgabe: Wie wurde ein Mosaik hergestellt?
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Pflichtstation 5: Wie kämpften die Gladiatoren?
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