Weltkunde

„Das Unterrichtsfach Weltkunde ist ein Zusammenschluss aus den alt bekannten Fächern Erdkunde, Geschichte Wirtschaft und Politik. In unserer Lebenswelt stehen die genannten einzelnen Fachbereiche nicht für sich allein.“ – S. Schanze, Fachschaftsleitung Weltkunde

Es gibt natürliche Überschneidungen und Berührungspunkte, Verwandtschaften und sich ergänzende Blickwinkel auf dieselbe Sache. Um den Schülerinnen und Schülern einen ganzheitlichen Blick auf unsere Umwelt näher zu bringen, stehen für das Fach Weltkunde fächerübergreifende Ansätze und Vernetzungen im Blickpunkt.

Im Folgenden möchten wir unsere Grundgedanken und Absichten zu den einzelnen Disziplinen ein wenig näher vorstellen:

Politik
Im Politikunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche politische Systeme kritisch betrachten lernen, die Grundwerte unserer Gesellschaft vermittelt bekommen und sich ihrer eigenen Position, Verantwortung und Mitwirkungsmöglichkeiten innerhalb eines demokratischen Systems bewusst werden.
Außerdem werden aktuelle politische Ereignisse thematisiert und im Unterricht bearbeitet, damit die Schülerinnen und Schüler neben dem reinen Informationsgehalt auch die Folgen politischer Entscheidungen auf ihr Leben und Umfeld wahrnehmen.

Geschichte
Der Geschichtsunterricht basiert auf dem Gedanken, den Schülerinnen und Schülern einen Blick auf das Handeln und Zusammenleben von Menschen in der Vergangenheit zu eröffnen. Dabei soll die Gegenwart als nicht losgelöster Zeitraum verstanden werden. Die Schüler sollen begreifen, dass vergangene Geschehnisse und ehemalige Ereignisse unser Tun und Handeln fortlaufend geprägt haben und wegweisend für die Zukunft sein können. Das erfordert einen lebendigen und anschaulichen Geschichtsunterricht. Diesen stellen wir auch durch Klassenfahrten und Ausflüge sicher (siehe außerschulische Aktivitäten).

Erdkunde
Im Fach Erdkunde werden alle natürlichen und sozialen Lebensbedingungen und das Zusammenleben der Menschen in unterschiedlicher Umgebung näher untersucht: Missstände und Fehlentwicklungen werden kritisch betrachtet, Lösungen sollen aufgezeigt sowie ein ökologisches Bewusstsein geschaffen werden. Letzteres bezieht sich sowohl auf komplexe Problematiken als auch auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, mit dem Ziel einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu entwickeln.

Medien und Methoden im Weltkundeunterricht
Im Unterricht wird regelmäßig die Möglichkeit geschaffen, die Schülerinnen und Schüler handlungs- und produktionsorientiert zu fordern und zu fördern. Es werden optische (z.B. Filmausschnitte, mitgebrachte Materialien) und haptische Anreize (Mineralien, Fossilien, Gegenstände zum Thema) geschaffen und angeboten, die es den Schülern ermöglichen, sich neue Themeninhalte zu erschließen und den Unterricht aktiv und eigenverantwortlich mitzugestalten sowie eigene Schwerpunkte zu setzen und unterschiedliche Lernwege zu entwickeln.
Dazu zählt zum Beispiel die Arbeit mit dem Atlas und der interaktiven Wandkarte.
Durch den Einsatz neuer Medien, wie dem Active-Board, dem Laptopwagen oder auch dem altbewährten PC-Raum, werden die Schülerinnen und Schüler zu einem zeitgemäßen und verantwortungsbewussten Umgang mit Medien angeleitet.

Im Weltkundeunterricht arbeiten wir von Jahrgang 5 bis 10 mit dem Lehrwerk „Weltkunde“ aus dem Westermann Verlag. Dieses Lehrwerk ist übersichtlich und anschaulich gestaltet und bietet die Möglichkeit für differenzierte Aufgaben-stellungen. Außerdem macht es bei bestimmten Themen Vorschläge für fächerver-bindendes Arbeiten.

Außerschulische Aktivitäten:

  • Albersdorf (Leben in der Steinzeit), 5.Jg
  • Völkerkundemuseum (Ägypten), 6.Jg.
  • Stadtführung durch Lübecks Altstadt (Mittelalter), Kl.7
  • Museum der Arbeit (Industrialisierung), 8. Jg.
  • Otto von Bismark-Stiftung (1.WK), 9. Jg.
  • Führung in der Gedenkstätte Neuengamme (2.WK), Jg. 10
  • Abschlussfahrt in Klasse 9 nach Berlin mit diversen kulturellen Programm-punkten wie z.B. Besuch des Bundestages, Erlebnisausstellung zum Thema Berlin, DDR-Museum etc.

Leistungsbewertung
Die Klassenarbeiten sind differenziert und die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade sind in der Regel gekennzeichnet.