Bildungsministerin Stenke besucht die Schule im Alsterland

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Sülfeld, 20. April 2026 – Die Schule im Alsterland (SiA) durfte heute Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke am Standort Sülfeld begrüßen. Anlass des Besuchs war die Präsentation des schulischen Makerspace-Projekts, das von Schülerinnen und Schülern der SiA eigenständig vorgestellt wurde.

Im Mittelpunkt stand die praxisnahe Arbeit im Makerspace – einem offenen Lernraum, in dem kreative, technische und unternehmerische Kompetenzen miteinander verknüpft werden. Der Makerspace wird konkret von der Schülerfirma, im Wirtschaftskurs sowie für offene Projekte – etwa im Rahmen des Erasmus-Austauschs mit Italien – genutzt. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten zunächst das Equipment und zeigten anschließend eindrucksvoll, wie sie eigene Projekte entwickeln, Probleme lösen und innovative Ideen umsetzen.


Von links nach rechts: Viktoriya, Amelie, Inka, Noah, Raphael, Dr. Dorit Stenke, Jantje, Emily, Andreas, Linus und Marlon.

Im Anschluss an die Präsentation fand eine Diskussionsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Schule und Wirtschaft statt. Gemeinsam wurde erörtert, wie das Makerspace-Projekt als Blaupause für weitere Schulen in der Region dienen kann. Ziel ist es, bewährte Strukturen zu nutzen, sodass Schulen nicht jeweils eigene Konzepte von Grund auf neu entwickeln müssen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der nachhaltigen Vernetzung von Schule und Wirtschaft.

Mit dem Unternehmensnetzwerk Hansebelt arbeitet die SiA eng daran, das Makerspace-Konzept kontinuierlich zu optimieren. Der Entwicklungsprozess ist bewusst als lernend angelegt: Erfahrungen werden reflektiert, Strukturen angepasst und weiterentwickelt. Ziel ist es, dieses gewachsene Know-how künftig anderen Schulen zur Verfügung zu stellen, damit sie von den Erkenntnissen profitieren und nicht bei null beginnen müssen.


Ministerin Dr. Dorit Stenke mit Arndt Schanze (Vorstand Hansebelt e. V., rechts) und Simon Franke (Schulleiter, links).

Die Schule im Alsterland sieht in dem heutigen Austausch einen wichtigen Schritt hin zu einer zukunftsorientierten Bildungslandschaft, in der innovative Lernformate und regionale Partnerschaften fest verankert sind. Im September wird ein Folgetreffen stattfinden, in welchem die regionale Tragkraft des Projekts konkretisiert werden soll.

(Frk)

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